31.01.2017Nachricht

Blick auf diejenigen richten, die sich schwer tun

Arbeitslosenzahlen steigen an

Im Januar ist die Arbeitslosenquote um 0,5 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent gestiegen. Dazu erklärt der arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karl Schiewerling:

"Im Januar waren 209.000 Menschen weniger in Beschäftigung als noch im Dezember. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Arbeitslosen allerdings um 143.00 zurückgegangen. Trotz des saisonbedingten Anstiegs der Arbeitslosenzahlen ist der Arbeitsmarkt weiter stabil. Es gibt viele offene Stellen und eine hohe Beschäftigung.

Die gute Situation des Arbeitsmarktes müssen wir nun weiter nutzen, um diejenigen in Ausbildung und Arbeit zu bringen, die sich schwer tun. Uns liegen dabei besonders drei Gruppen am Herzen: Langzeitarbeitslose, Jugendliche in schwierigen Lebenslagen und Flüchtlinge.

Für Langzeitarbeitslose haben wir bereits gute Maßnahmen auf den Weg gebracht, die niedrigschwellige Angebote für einen Wiedereinstieg in das Berufsleben ermöglichen. Hier müssen wir weiter dranbleiben.

Es gibt aber auch viele junge Menschen, die Schwierigkeiten haben am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Für sie haben wir mit dem Pilotprojekt RESPEKT ein Förderinstrument entwickelt, das sie in Bildungs- und Ausbildungsprozesse und letztendlich in Arbeit zurückholt.

Je mehr Menschen Arbeit haben, desto besser funktionieren auch die sozialen Sicherungssysteme wie die Arbeitslosen- und die Rentenversicherung. Asylbewerber mit guter Aussicht, dauerhaft in Deutschland zu bleiben, müssen deshalb möglichst schnell arbeiten können. Die vielen zu uns geflüchteten Menschen müssen wir nun zügig in passenden Integrations- und Sprachkursen unterbringen. Hier ist vor allem eine gute Zusammenarbeit zwischen Agentur für Arbeit und BAMF notwendig. In einigen Außenstellen des BMAFs ist daher zudem eine Außenstelle der Agentur für Arbeit untergebracht. Das ermöglicht einen schnellen Austausch und eine gute Kooperation zwischen den Behörden."

Quelle: Bundestagsfraktion der CDU/CSU, Pressemitteilung vom 31.01.2017

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