Corona-Leitfaden - Liquidität sichern

Welche Maßnahmen zur Liquiditätssicherung stehen zur Verfügung?

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Themenschwerpunkt

Unternehmensnachfolge in der Krise?

Mehrere hundertausend Unternehmensnachfolgen stehen im Mittelstand in den kommenden Jahren an. Gemeinsam mit den Nachfolgeexperten von KERN-Unternehmensnachfolge wird in der Beitragsserie auf zentrale Herausforderungen aber auch auf Chancen der Unternehmensnachfolge in Zeiten von Corona eingegangen.

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28.05.2020 | Unternehmer in der Corona-Krise

"Die schwierigste Zeit kommt aber erst noch."

Daniela Riwoldt, Unternehmerin, Visagistin & Kosmetikerin

Die Corona-Krise stellt die Arbeitswelt vieler Unternehmer auf den Kopf. Der DMB hilft seinen Mitgliedern und verschafft ihren Problemen Gehör. Wie geht es dem Mittelstand und welche Herausforderungen sind zu meistern? Kommen die Hilfen von Bund und Ländern an und welche Perspektiven gibt es?

 

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19.05.2020 | Unternehmer in der Corona-Krise

"Wir brauchen regionale Konjunkturhilfen für besonders betroffene Branchen."

Thomas Trommelschläger, Geschäftsführer der Horst Trommelschläger Objekteinrichtungen GmbH

 

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14.05.2020 | Unternehmer in der Corona-Krise

"Man fühlt sich alleingelassen, wenn [..] der Zugang zu Krediten verwehrt wird."

Doris Ziegler-Stracka, Geschäftsführerin von zwei Wellnessbetrieben

 

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14.05.2020 | Unternehmer in der Corona-Krise

„Es ist wichtig, dass die Produktion in der Wirtschaft schnell wieder hochgefahren wird und ein fruchtbarer Boden für den Handel gelegt wird.“

Peter Thomas, Geschäftsführer THOMAS STAHL + METALL GmbH (auf dem Bild mit Co-Geschäftsführerin Gisela Stahl)

 

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14.05.2020 | Unternehmer in der Corona-Krise

"Die Unterstützung durch Kurzarbeit für Arbeitnehmer ist schön und richtig, jedoch dürfen wir Solo-Selbstständige nicht vergessen werden."

Herbert Kindermann, Geschäftsführer smart & flexible GmbH (auf dem Bild mit Ramona Kindermann, selbstständige Dolmetscherin)

 

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Fragen und Hilfestellung

Sie haben Fragen zu den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus oder suchen die passende Anlaufstelle, um Hilfe zu bekommen? Gerne sind wir für Sie da. Senden Sie einfach eine kurze E-Mail an den DMB.

coronahilfe@mittelstandsbund.de

29.10.2020 | Bund-Länder Beschluss zum erneuten Lockdown

"Der pauschale und kurzfristig angekündigte Teil- Lockdown mit staatlichem „Ersatz-Umsatz“ ist keine Lösung. Es fehlt weiterhin ein mittel- bis langfristiges Konzept, wie die mittelständische Wirtschaft die langen Wintermonate überstehen kann. Der Mittelstand braucht dringender denn je eine verlässliche Perspektive, wie es über den November hinaus weiter geht. Ansonsten werden die Lichter bei vielen Unternehmen dauerhaft ausgehen."


Marc S. Tenbieg, Geschäftsführender Vorstand

 

 

Häufige Fragen

1. Was muss ich tun, wenn in meinem Unternehmen ein Infektionsverdacht oder ein Infektionsfall auftritt?

Treten bei einem Ihrer Mitarbeiter Covid-19-Symptome auf, sollten Sie sich unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt wenden, das Sie dann über das weitere Vorgehen informiert. Das für Sie zuständige Gesundheitsamt finden Sie in dieser Datenbank des Robert Koch-Instituts. Der betroffene Mitarbeiter sollte zudem den Arbeitsplatz verlassen und seinen Hausarzt kontaktieren.

2. Welche Hilfen gibt es, um Umsatzeinbruche aufzufangen?

Von der Corona-Krise betroffene Unternehmen sollten verschiedene Maßnahmen zur Liquiditätssicherung in Betracht ziehen. Die Soforthilfen von Bund und Ländern können für laufende Betriebsausgaben wie Mieten, Leasingraten u.ä. verwendet werden. Die Förderbedingungen variieren jedoch zwischen den Bundesländern.

Die KFW-Bank vergibt im Rahmen eines Sonderprogramms Schnell-Kredite mit einer staatlichen Absicherung von 100 Prozent. Die Beantragung erfolgt über die eigene Hausbank. Wichtig ist, zu prüfen, ob das Unternehmen ggf. die Auflagen des KfW-Unternehmerkredits erfüllt, der einen günstigeren Zinssatz aufweist.

Die Beantragung von Kurzarbeit für die eigenen Mitarbeiter kann Unternehmen bei den Personalkosten entlasten. Der kostenlos nutzbare Chatbot U:DO begleitet Unternehmen im Prozess der Beantragung und erklärt wichtige Details.

Die Grundsicherung kann sowohl von Arbeitnehmern als auch von Freiberuflern und Selbstständigen besantragt werden, wenn das Einkommen nicht zur Aufrechterhaltung des Lebensunterhalts ausreicht. Der erste Anlaufpunkt für die Antragstellung ist die Telefonzentrale der nächstgelegenen Agentur für Arbeit.

Eine weitere Möglichkeit zur Entlastung, ist die Beanspruchung von steuerlichen Hilfsmaßnahmen. Das Bundesfinanzamt hat Stundungen von Steuerzahlungen, die Anpassung von Vorauszahlungen und die Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen ermöglicht. Zusätzlich können ab April 2020 Mietzahlungen aufgrund von Liquiditätsengpässen durch die Corona-Krise gestundet werden. Der Mieter hat bis 30. Juni 2021 Zeit, die Mieten für April, Mai und Juni 2020 nachzuzahlen.

Der DMB informiert fortlaufend über neue Hilfsmaßnahmen in einem Sondernewsletter.

3. Wo und wie kann ich Kurzarbeitergeld beantragen und welche Voraussetzungen muss ich dafür erfüllen?

Aufgrund der Corona-Krise hat die Bundesregierung die Zugangsvoraussetzungen zu Kurzarbeitergeld vorübergehend bis zum 31.12.2020 erleichtert. Anspruch auf Kurzarbeit besteht nun bereits, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben. Zudem wurde die Bezugsdauer auf bis zu 21 Monate verlängert. Der Arbeitgeber kann Kurzarbeit erst anmelden, wenn der Arbeitsausfall unvermeidbar ist.

Kurzarbeit muss bei der zuständigen Agentur für Arbeit an Ihrem Betriebssitz angezeigt werden, die überprüft, ob die Voraussetzungen für Kurzarbeit erfüllt sind. Einen Online-Antrag zum Kurzarbeitergeld können Sie hier stellen.  

Detaillierte Informationen bieten die FAQs zur Kurzarbeit des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und der DMB-Fachbeitrag zum Kurzarbeitergeld. Wichtige Fragen beantwortet zudem der Chatbot U:Do.

4. Wie ist der aktuelle Stand bei meinem Antrag auf Soforthilfe?

Der DMB kann leider keine Fragen bzgl. des aktuellen Status der einzelnen Anträge beantworten. Die Bundesländer haben Kontaktstellen für Rückfragen eingerichtet:

 

Webseite

Kontakt

Baden-Württemberg

wm.baden-wuerttemberg.de

IHK-Service-Hotlines zu den Soforthilfen

Bayern

www.stmwi.bayern.de

Kontaktstellen auf Webseite bei den zuständigen Bewilligungs- und Vollzugsbehörden

Berlin

www.ibb.de

Tel.: +49 (0)30 2125-0
oder Kontaktformular

Brandenburg

www.ilb.de                

Tel.: +49 (0)331 23182299
E-Mail: soforthilfe-corona@ilb.de

Bremen

www.babbremen.de

Tel.: +49 (0)421 9600-333
E-Mail: task-force@bab-bremen.de

Hamburg

www.ifbhh.de

Tel.: +49 (0)40 42828-1500
E-Mail: HCS.Bearbeitungsstand@ifbhh.de

Hessen

wirtschaft.hessen.de

Liste mit Ansprechpartnern

Mecklenburg-Vorpommern

www.lfimv.de

Tel.: +49 (0)385 63631282
E-Mail: soforthilfe@lfi-mv.de

Niedersachsen

www.nbank.de

Liste mit Ansprechpartnern

Nordrhein-Westfalen

wirtschaft.nrw

Liste mit Ansprechpartnern (unten)

Rheinland-Pfalz

isb.rlp.de

Tel.: +49 (0)6131 6172-1333
E-Mail: beratung@isb.rlp.de

Saarland

www.corona.wirtschaft.saarland.de 

Tel.: +49 (0)681 501-4433
E-Mail: corona@wirtschaft.saarland.de

Sachsen

www.sab.sachsen.de

Tel.: +49 (0)351 4910-1100

Sachsen-Anhalt

www.ib-sachsenanhalt.de

Tel.: +49 (0)391 55749796

Schleswig-Holstein

www.ibsh.de

Liste mit Ansprechpartnern

Thüringen

aufbaubank.de

Tel.: +49 (0)800 5345676
Liste mit Ansprechpartnern

 

5. Müssen eigene Sicherheiten wie Spareinlagen aufgebraucht sein, um Soforthilfe beanspruchen zu können?

Nein. Private Vermögen oder betriebliche finanzielle Rücklagen werden bundeslandübergreifend bei der Beantragung von Soforthilfen nicht berücksichtigt.

6. Sind Bund- und Länderhilfen kombinierbar? Ist mehr als ein Antragsverfahren möglich?

Die verfügbaren Soforthilfen, deren Umfang, Konditionen sowie die Antragsstellung, können sich je nach Bundesland stark unterscheiden. Der Grund: Einige Landesregierungen stockten die Bundessoforthilfen mit eigenen Zuschüssen auf bzw. stellten bereits vor dem Soforthilfe-Paket des Bundes eigene Soforthilfe-Programme zur Verfügung.

Weitere Informationen sind in den FAQ der jeweiligen Bundesländer einsehbar:

7. Welche Kosten dürfen für die Ermittlung des Liquiditätsbedarfs angesetzt werden?

Zweck der Soforthilfe ist die Berücksichtigung von Liquiditätsengpässen, die in Folge der Corona-Pandemie entstanden sind. Daher muss nachgewiesen werden, dass der Antragsteller nicht in der Lage ist, die Verbindlichkeiten aus dem laufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand in den nächsten 3 Monaten zu zahlen. Die Regelungen hinsichtlich der Ermittlung des Liquiditätsbedarfs, die die Grundlage für die Höhe des Zuschusses bildet, variieren je nach Bundesland.

Weitere Informationen sind in den FAQ der jeweiligen Bundesländer einsehbar:

8. Für was darf ich das Geld der Soforthilfe ausgeben?

Die Soforthilfen dürfen nur für laufende Betriebskosten wie Mieten oder Leasingraten verwendet werden. Personalkosten fallen nicht darunter. Diese können über Kurzarbeit finanziert werden.

9. Wo bekomme ich Hilfe bei der Bestreitung der Lebenserhaltungskosten?

Selbstständige und Freiberufler, die ihren dauerhaften Wohnsitz in Deutschland haben und vorübergehend zu wenig für den eigenen Lebensunterhalt verdienen, haben die Möglichkeit, die Grundsicherung für Selbstständige in der nächstgelegenen Arbeitsagentur/Jobcenter zu beantragen. Die Angehörigen einer Bedarfsgemeinschaft des Selbstständigen oder Freiberuflers sind ebenso antragsberechtigt. Hier können weitere Informationen eingesehen werden.

10. Wie hat sich der Zugang zur Grundsicherung verändert?

Der Gesetzgeber hat den Zugang zu Leistungen der Grundsicherung in der Folge der Corona-Pandemie erleichtert. Für Antragsteller im Zeitraum vom 1. März 2020 bis einschließlich zum 30. Juni 2020 entfällt die Vermögenprüfung für 6 Monate. Eine Ausnahme liegt dann vor, wenn der Antragsteller über erhebliches Vermögen verfügt. Zusätzlich werden die gesamten Miet- und Heizkosten für die ersten 6 Monate anerkannt. Von dem Antrag auf Grundsicherung bleibt die Selbstständigkeit unberührt. Diese muss nicht aufgegeben werden.

11. Muss ich bei Zahlungsunfähigkeit aufgrund der Corona-Krise sofort einen Insolvenzantrag stellen?

Nein. Die Insolvenzantragspflicht wurde bis zum 30.09.2020 ausgesetzt.

Dadurch soll verhindert werden, dass Unternehmen Insolvenz anmelden müssen, weil die beschlossenen Finanzierungshilfen nicht innerhalb der regulären dreiwöchigen Antragspflicht der Insolvenzordnung bei ihnen ankommen. Die Aussetzung der Antragspflicht ist aber an zwei Voraussetzungen geknüpft:

  1. Die Insolvenz muss auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie zurückzuführen sein.
  2. Es muss die begründete Aussicht bestehen, dass die Zahlungsunfähigkeit, etwa aufgrund der Beantragung öffentlicher Finanzierungshilfen, beseitigt werden kann. 

Weitere Informationen bietet das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV).

12. Wo bekomme ich schnell einen Kredit?

Die KfW-Bank vergibt im Rahmen eines Sonderprogramms Schnell-Kredite mit einer staatlichen Absicherung von 100 Prozent. Die Beantragung erfolgt über die eigene Hausbank. Wichtig ist die Prüfung, ob das Unternehmen ggf. die Auflagen des KfW-Unternehmerkredits erfüllt, der einen günstigeren Zinssatz aufweist. Auf der Internetseite der KfW-Bank können alle wichtigen Informationen zu den verschiedenen Kreditarten wie Schnell-Kredit, Unternehmerkredit und Gründerkredit eingesehen werden.

13. Sind die KfW-Schnellkredite erst ab einem Kreditrahmen von 100.000 Euro möglich?

Laut KfW-Bank ist kein Mindestbetrag für die Kredite vorgesehen. Die Anträge sind über die Hausbank zu stellen. Dem DMB wurde von bankspezifischen Sonderregelungen einiger Bank berichtet. Die Maximalbeträge sind von der KfW-Bank jedoch definiert:

  • maximal 500.000 Euro pro Unternehmensgruppe (im Sinne verbundener Unternehmen) mit mehr als 10 Mitarbeitern bis einschließlich 50 Mitarbeitern
  • maximal 800.000 Euro pro Unternehmensgruppe (im Sinne verbundener Unternehmen) mit mehr 50 als Mitarbeitern

Bei Sonderregelungen der Hausbanken, die von den KfW-Vorgaben abweichen, ist es wichtig, dass diese Abweichungen an die Mailadresse coronahilfe@mittelstandsbund.de berichtet werden, damit die Abweichungen an die zuständigen Behörden weitergeleitet werden können.

14. Sind steuerfreie Bonuszahlungen an Mitarbeiter möglich?

Ja. Aufgrund der Corona Krise können Sonder- oder Bonuszahlungen an Beschäftigte laut Erlass des Bundesfinanzministeriums bis zu einem Betrag von 1.500 Euro im Jahr 2020 steuer- und sozialversicherungsfrei gezahlt werden. Die Regierung will mit der Steuerbefreiung Anreize setzen, damit derzeit besonders gefordertes Personal entsprechende Ausgleichszahlungen erhalten kann.

Weitere Informationen können hier eingesehen werden.

15. Sind steuerfreie Bonuszahlungen an Aushilfskräfte und 450-Euro-Jobber möglich?

Ja. Die Auszahlung eines steuerfreien Bonus von bis zu 1.500 Euro kann an 450-Euro-Jobber ausgezahlt werden, ohne, dass sich das Arbeitsverhältnis in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis wandelt.

16. Welche Hilfe kann ich bei der Digitalisierung meines Betriebs erhalten?

Viele Unternehmen schicken ihre Mitarbeiter aufgrund der Corona-Krise ins Homeoffice. Das bundesweite Förderprogramm go-digital kann dabei helfen, den Betrieb fit für in der Digitalisierung zu machen. Der Bund übernimmt 50 Prozent der Kosten für Beratungsdienstleitungen von zertifizierten Digitalisierungsberatern. Die Berater unterstützen Unternehmen passgenaue Lösungen für die Digitalisierung im individuellen Betrieb zu finden.

Das Programm wurde in der Corona-Krise explizit auch für Homeoffice-Lösungen geöffnet. Das Antragsverfahren soll laut Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) schnell und unkompliziert möglich sein. Weitere Informationen können hier oder auf der Intermetseite des Förderprogramms eingesehen werden.

17. Sind Schadensersatzansprüche möglich?

Entschädigungsansprüche nach §56 IfSG bestehen dann, wenn auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetztes (IfSG) Quarantäne oder eine Tätigkeitsverbot, seitens der zuständigen Behörde (Gesundheitsamt/Ordnungsamt), verhängt worden ist.

Anspruchsberechtigt für Entschädigungen von Verdienstausfällen nach dem IfSG sind Arbeitnehmern, Selbständige und Freiberufler. Ein Anspruch bei Arbeitsunfähigkeit, Urlaub oder Verhinderung nach §616 BGB besteht nicht.

Für Auszahlung der Entschädigung des Verdienstausfalles ist das jeweilige Bundeland nach §66 IfSG zuständig. Für die Antragsstellung ist der Arbeitgeber verantwortlich.

Sämtliche Erlasse der Landesregierung zur Schließung von Bars, Restaurants, Geschäften usw. stellen kein Tätigkeitsverbot dar und basieren auf §28, Abs. 1, Satz 2 IfSG. Für Verdienstausfälle durch Schließungen oder Veranstaltungsabsagen wird daher keine Entschädigung gewährt.

18. Bestehen Maßnahmen für die Lohnfortzahlung von geschäftsführenden Gesellschaftern einer GmbH?

Nein. Es können weder Kurzarbeit noch Soforthilfen für Selbständige beantragt werden. Es ist auf andere Hilfen zurückzugreifen, wie die Grundsicherung.

19. Wie kann ich Unterstützung für Beratung erhalten?

KMU und Freie Berufe, die unter den negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie leiden, erhalten einen 100% Zuschuss auf Beratungsleistungen bis max. 4.000 Euro. Der Antrag auf Förderung kann im Zeitraum vom 3. April 2020 bis spätestens zum 31. Dezember 2020 auf der Website der BAFA gestellt werden.

20. Wo finde ich Informationen zur Erstellung eines Infektionsschutzkonzeptes für mein Unternehmen?

Allgemeine Leitlinien zum Infektions- und Arbeitsschutz während der Corona-Pandemie finden Sie in den Eckpunkten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), die der DMB für Sie hier zusammengefasst hat.

Eine Zusammenstellung konkreter Arbeitsschutzkonzepte für einzelnen Branchen, wie etwa Restaurants oder Sportstudios, können Sie hier abrufen.

Informationen und Unterstützung

Viele Menschen in unterschiedlichen Berufen und Branchen stehen vor einer existenziellen Krise. Sie trifft kleine und mittlere Unternehmen, Konzerne, Soloselbstständige und Freiberufler. Das Wirtschaftsministerium hilft Ihnen - schnell und unbürokratisch.

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So­fort­hil­fe und Schutz­fonds

Finanzielle Hilfen zur Abfederung der Auswirkungen der Corona-Pandemie: Mit Milliarden-Hilfspakten wird das Bundesfinanzministerium Unternehmen direkt helfen.
 

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