02.04.2020Fachbeitrag

Remote arbeiten ist die neue Normalität: Erste Schritte für kleine Unternehmen

Als Reaktion auf die globale Ausbreitung des neuartigen Coronavirus, fahren eine Vielzahl der Staaten das öffentliche Leben massiv herunter. Um die Ausbreitung von COVID-19 zu verlangsamen, wird auf soziale Distanzierung gesetzt.

Vor diesem Hintergrund avanciert das Remote arbeiten, sofern es betriebliche Abläufe erlauben, zu einer Notwendigkeit. Das betrifft vor allem auch kleine und mittlere Unternehmen. Damit die schnelle Anpassung auf Fernarbeit und Home-Office auch gelingt, müssen drei zentrale Elemente beachtet werden.

Das Home-Office nimmt rapide zu, ist aber nicht überall gern gesehen

Weltweit stehen die Unternehmen vor der Herausforderung, die Sicherheit der Mitarbeiter*innen zu gewährleisten und gleichzeitig den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Die Lösung für zahlreiche Unternehmen: Remote-Arbeit. Viele von ihnen setzen diese nun zum ersten Mal ein.

Bestimmte Tätigkeiten erfordern jedoch auch weiterhin eine physische Präsenz vor Ort. Besonders im Bau- und Transportwesen sowie im Gastgewerbe kommt Home-Office selten vor. Am häufigsten findet sich Remote-Arbeit in der Informations-, Finanz- und Unternehmensdienstleistungen. Auch wenn zukunftweisende Technologien die Anwesenheit in manchen Bereichen überflüssig machen, wird es weiterhin Jobs geben, die nicht aus der Ferne ausgeführt werden können.

Nur durch Remote arbeiten können Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben

Unsere Umfragen kommen zu den Ergebnissen, dass es Unternehmen entweder an geeigneten Technologien für Remote-Arbeit fehlt oder aber deren Wert vom Management nicht erkannt wird. Äußerst wahrscheinlich ist es daher, dass viele Unternehmen sich erst im Zuge der Corona-Pandemie mit Remote-Arbeit beschäftigen.

Darin liegt auch eine Chance, denn bei vielen Arbeitnehmer*innen wächst der Wunsch nach flexibleren Arbeitszeitmodellen. Remote-Arbeit kann den Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil sichern, wenn es darum geht, talentiertes Personal anzuziehen und zu binden. Wer dies nicht tut, gerät gegenüber anderen Arbeitgebern schnell ins Hintertreffen.

Zum Glück ist es nicht schwierig, eine Remote-Arbeitsprogramm auf die Beine zu stellen.

 

Drei zentrale Elemente eines Remote-Arbeitsprogramms:

Die Anforderungen an Remote-Arbeit variieren je nach Branche und Tätigkeit. Unerlässlich ist jedoch ein VPN (Virtual Privat Network), eine Kollaborationssoftware und eine Videoplattform.

     1. VPNs zum Schutz von Unternehmensdaten

Egal ob von zu Hause oder in einem Café gearbeitet wird, die Verbindung sollte unbedingt mit einem Virtual Private Network (VPN)gesichert werden. Damit werden Unternehmensdaten abschirmt und den Zugriff auf Cloud-Dienste geschützt.

VPNs bieten eine verschlüsselte Verbindung zum Internet, die verhindert, dass Dritte die Netzwerkaktivität einsehen können. Wenn während der Remote-Arbeit sensible Geschäftsdaten übertragen werden, sollte ganz besonders auf die Nutzung eines VPN geachtet werden. Da VPNs den Internet-Traffic verarbeiten, ist es allerdings wichtig, die Nutzungsbedingungen eines Anbieters gründlich zu lesen und sicherzustellen, dass er keine Aktivitätsprotokolle erstellt.

     2. Kollaborationslösungen für die unkomplizierte Zusammenarbeit

Wie die Beschäftigten miteinander kommunizieren und an unterschiedlichen Projekten arbeiten sollte besonders gut überlegt sein. Je nach Anforderungen finden sich zahlreiche Kommunikationstools und Projektmanagementlösungen.

      3. Videokonferenzplattformen zum Überbrücken von räumlicher Distanz

Die technischen Möglichkeiten für Videokonferenzen haben sich in den letzten zehn Jahren deutlich verbessert. Besonders wichtig ist es, sich auf eine Videokonferenzplattform festzulegen. Wobei viele Kollaborationstools mittlerweile auch eine Videokonferenzfunktion anbieten. Es empfiehlt sich, eine Lösung zu wählen, die in andere bereits verwendete Software integriert werden kann.

 

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