09.01.2018Nachricht

De Maizières Forderungen zur IT-Sicherheit sind unzureichend

Zu den Äußerungen von Bundesinnenminister de Maizière zur IT-Sicherheit erklären die Abgeordneten der FDP-Fraktion Manuel Höferlin und Jimmy Schulz:

Höferlin: "Die Forderungen des Bundesinnenministers sind zwar begrüßenswert, allerdings auch alt und unzureichend. Wichtiger ist, schnell klare Regeln für bekannt gewordene Fehler in Hard- und Software festzulegen und eine Meldepflicht mit Fristen zur Veröffentlichung. Das würde verhindern, dass Hersteller oder Dritte solche schwerwiegenden Fehler monatelang geheim halten und möglicherweise ausnutzen."

Schulz: "Der Ruf nach einem europäischen ‚Hardware Airbus’ ist gut gemeint, aber schwierig umzusetzen, dauert und wird dem eigentlichen Problem kaum gerecht. Es ist notwendig, Strukturen zu fördern, die es ermöglichen, auf Sicherheitslücken effizienter reagieren zu können. Ein gutes Beispiel dafür ist ein sogennantes Product Security Incident Response Team. Mehr Transparenz durch die Förderung offener Hard- und Software ist ebenfalls ein guter Schutzschild vor solchen Gefahren."

Quelle: FDP, Pressemitteilung vom 09.01.2018

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