17.04.2020Medienpräsenz

SHZ: Konkrete Hilfestellungen

 

Deutscher Mittelstands-Bund

Konkrete Hilfestellungen an kleine und mittlere Unternehmen zum Weg aus dem Corona-Shutdown

Der Deutsche Mittelstands-Bund DMB fordert von der Politik mehr Planbarkeit für Unternehmen, sieht die Entscheidungen der Bundesregierung und der Länder zu ersten Lockerungsmaßnahmen in der Corona-Krise aber positiv. “Die ersten vorsichtigen Lockerungen, die ab dem 20.04.2020 unter konkreten Hygienevorgaben in Kraft treten, sind ein erster Schritt in die richtige Richtung," stellt Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des DMB klar. Mit Blick auf kleine und mittelständische Unternehmen, kurz KMU, betont Tenbieg aber auch: "Kleine und mittlere Unternehmen benötigen neben den vielen guten beschlossenen Hilfspaketen auch dringend einen Fahrplan, wie man aus dem Corona-Shutdown herauskommen soll. Nur so lassen sich Insolvenzen und Pleitewellen in KMU noch etwas abmildern. KMU benötigen mehr denn je Planbarkeit für mögliche Auflagen und Zeitfenster, die in einer EXIT-Strategie des Bundes und der Länder klar und deutlich der Wirtschaft gegenüber kommuniziert werden muss.”

Um KMU auf dem Weg aus dem Shutdown zu unterstützen, bietet der DMB neben zahlreichen Informationen auch konkrete Hilfestellungen zu folgenden Schwerpunkten:

Corona: Exit-Strategien: Laut Beschluss vom 15. April von Bund und Ländern soll in „Industrie und Mittelstand sicheres Arbeiten umfassend“ ermöglicht werden. Ausgenommen sind Betriebe mit „erheblichen Publikumsverkehr“. Diese Regelungen gelten ab dem 20. April. Alle Informationen dazu welche Betriebe wie betroffen sind und was beachtet werden muss, finden Sie hier.

Corona-Leitfaden - Liquidität sichern: Auch weiterhin gilt für viele KMU natürlich das Ziel der Liquiditätssicherung. Was es dabei zu beachten gibt, welche Unternehmen welche Hilfen und Förderungen beantragen können - diese Informationen finden Sie hier.

Corona-Hilfsmaßnahmen je Bundesland: Sowohl der Bund als auch die Länder bieten verschiedene Darlehen und Bürgschaften an, um Unternehmern schnell liquide Mittel zur Verfügung zu stellen. Der DMB hat eine Karte zusammengestellt, auf der - mit dem Klick auf ein Bundesland - die regionalen und bundesweiten Unterstützungen wie Soforthilfen, Bürgschaften und Homeoffice-Beratungen passgenau für das entsprechend relevante Gebiet angezeigt werden. Der DMB aktualisiert die Beiträge fortlaufend. Die Karte finden Sie hier.

Soforthilfen für kleine Unternehmen: Für kleine Unternehmen (bis 10 Beschäftigte), Solo-Selbständige und Angehörige der Freien Berufe wurden Soforthilfen bis zu 50 Milliarden Euro beschlossen. Dabei handelt es sich um einen Zuschuss, der nicht wieder zurückgezahlt werden muss. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Weiter Informationen für KMU in Corona-Zeiten finden UnternehmerInnen auch auf der Dossier-Seite des DMB: www.mittelstandsbund.de/coronahilfe

 


Quellen- Autorenangabe

Autor
Soenke Schierer

Quelle
SHZ & NOZ
Veröffentlichungsdatum: 17.03.2020
Link zum Beitrag (online auf shz.de) (Stand: 20.04.2020)

Link zum Beitrag (online auf noz.de) (Stand:20.04.2020)

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