Kurzprofil - Italien

Die Italienische Republik liegt im Süden Europas und grenzt an Frankreich, die Schweiz, Österreich und Slowenien. Innerhalb des Staatsgebietes liegen mit San Marino und Vatikanstadt zwei unabhängige Staaten, die komplett von Italien umschlossen sind. Das Land ist sowohl EU-Gründungsmitglied, als auch Mitglied der Eurozone. Europaweit beheimatet Italien die meisten UNESCO-Welterbestätten.

Die italienische Wirtschaft ist neben einem starken Dienstleistungssektor vor allem durch den Maschinenbau, die Textilindustrie sowie die Nahrungsmittelindustrie geprägt. Allerdings herrschen hinsichtlich Beschäftigungsrad und Wirtschaftskraft starke regionale Unterschiede zwischen dem weniger industrialisierten Süden und dem traditionell stärkeren Norden des Landes. In Folge des schwachen Wirtschaftswachstums nach der Krise mit teilweise negativen Wachstumsraten, ist die Schuldenquote des Landes (Schuldenstand in Prozent des BIP) von 105 Prozent im Jahr 2008 auf über 131,8 Prozent im Jahr 2017 gestiegen. Eine Besonderheit Italiens ist die hohe Abhängigkeit von Energieimporten. Fast 80 Prozent des landesweiten Energiebedarfs wird durch Importe aus dem Ausland gedeckt.

Überblick

EU-Mitglied seit: 1958

Hauptstadt: Rom

Einwohner: 60.484.000

BIP: 1.725 Mrd. Euro

BIP pro Kopf: 28.500 Euro

Arbeitslosenquote: 11,0 %

 

 

 

 

 

 

 

 

Wirtschaft

Unternehmen: 3.736.232

Beschäftigte: 14.330.112

Wertschöpfung: 647,7 Mrd. Euro

Exportvolumen: 449,1 Mrd. Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittelstand

Unternehmen: 3.733.146 (≙ 99,9 % aller Unternehmen)

  • Kleinstunternehmen: 95,2 %
  • Kleinunternehmen: 4,3 %
  • Mittlere Unternehmen: 0,5 %

 

Beschäftigte: 11.360.564 (≙ 79,3 % aller Beschäftigten)

  • Kleinstunternehmen: 58,6 %
  • Kleinunternehmen: 25,6 %
  • Mittlere Unternehmen: 15,8 %

 

Wertschöpfung: 440,3 Mrd. Euro (≙ 68,0 % der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung)

  • Kleinstunternehmen: 43,3 %
  • Kleinunternehmen: 31,5 %
  • Mittlere Unternehmen: 25,2 %


Exportanteil: 54 % des gesamten Exportvolumens