Kurzprofil - Tschechien

Die Tschechische Republik ist ein Binnenstaat in Mitteleuropa und seit der Teilung der Tschechoslowakei im Jahr 1993 ein eigenständiger Staat. Tschechien grenzt im Westen an Deutschland, im Norden an Polen, im Osten an die Slowakei sowie im Süden an Österreich und ist seit der EU-Osterweiterung 2004 Mitglied der Union. Gemeinsam mit der Slowakei, Polen und Ungarn bildet Tschechien die Višegrád-Gruppe, die innerhalb der EU meist als geschlossene Einheit auftritt.

Tschechien hat gemeinsam mit Deutschland, Großbritannien und Malta die niedrigste Arbeitslosenquote der EU. Aktuell liegt diese bei 2,3 Prozent. Die wichtigsten Wirtschaftssektoren sind die verarbeitende Industrie, Finanzdienstleistungen und der Handel. Eine besondere Rolle spielt der Export - ähnlich wie Deutschland erzielt Tschechien regelmäßig Exportüberchüsse. Den größten Anteil am Export machen die PKWs des tschechischen Autoherstellers Skoda aus. Der mit Abstand wichtigste Handelspartner des Landes ist Deutschland, gefolgt von Polen und der Slowakei. Mehr als 80 Prozent der tschechischen Exporte gehen in die EU. 

Überblick

EU-Mitglied seit: 2004

Hauptstadt: Prag

Einwohner: 10.610.000 

BIP: 192 Mrd. Euro

BIP pro Kopf: 18.100 Euro

Arbeitslosenquote: 2,3 %

 

 

 

 

 

 

 

 

Wirtschaft

Unternehmen: 994.108

Beschäftigte: 3.544.125

Wertschöpfung: 88,9 Mrd. Euro

Exportvolumen: 161,2 Mrd. Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittelstand

Unternehmen: 992.616 (≙ 99,8 % aller Unternehmen)

  • Kleinstunternehmen: 96,2 %
  • Kleinunternehmen: 3,1 %
  • Mittlere Unternehmen: 0,7 %

 

Beschäftigte: 2.416.661 (≙ 68,2 % aller Beschäftigten)

  • Kleinstunternehmen: 46,5 %
  • Kleinunternehmen: 25,9 %
  • Mittlere Unternehmen: 27,6 %

 

Wertschöpfung: 48,8 Mrd. Euro (≙ 54,9 % der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung)

  • Kleinstunternehmen: 36,7 %
  • Kleinunternehmen: 26,0 %
  • Mittlere Unternehmen: 37,3 %


Exportanteil: 35 % des gesamten Exportvolumens