13.09.2017
Bluetooth-Schwachstellen - BSI empfiehlt Update oder Abschaltung
Betroffen sind neben Smartphones, Tablets und Laptops aller Betriebssysteme auch Geräte des Internet of Things (IoT) wie etwa Freisprecheinrichtungen. Ist ein Gerät einmal über Bluetooth infiziert worden, kann das Gerät unbemerkt aus dem Internet weitere Schadsoftware nachladen. Ein Angreifer kann dann sensible Daten stehlen, Passwörter ausspähen oder die Geräte einem Botnetz zufügen. Eine aktive Bluetooth-Verbindung ist dazu nicht mehr nötig. Geräte, die nicht mit dem Internet verbunden werden können, verbreiten unter Umständen dennoch automatisch die Schadsoftware an andere Bluetooth-Geräte weiter.
Grundsätzlich empfiehlt das BSI, Bluetooth und andere Kommunikationskanäle wie etwa W-Lan nur dann zu aktivieren, wenn sie tatsächlich gebraucht werden.
Quelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Pressemitteilung vom 13. September 2017

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