10.11.2025

Energiewende

Mit Förderprogrammen in Elektromobilität investieren

Human hand is holding Electric Car Charging connect to Electric car

Mit Elektrofahrzeugen können KMU zur Verkehrswende beitragen.

Zum Themenschwerpunkt Investitionen im Mittelstand

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Die Verkehrswende ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ein wichtiges Thema. Denn der steigende CO2-Preis wird auch die Spritkosten für Firmenflotten kleiner und mittlerer Unternehmen auf absehbare Zeit in die Höhe treiben. Der ADAC rechnet bereits ab 2027 mit einer deutlichen Steigerung des CO2-Preises, da der Festpreis dann durch einen Preis abgelöst wird, der sich am europäischen Markt durch die Versteigerung von CO2-Zertifikaten bildet. Hinzu kommt, dass die Europäische Union in ihrem Fit-for-55-Paket beschlossen hat, ab dem Jahr 2035 in der EU keine Fahrzeuge mehr neuzuzulassen, die CO2 ausstoßen. 

KMU, die vor diesem Hintergrund auf E-Mobilität umrüsten und die dafür erforderliche Infrastruktur anschaffen möchten, können auf verschiedene Förderprogramme auf Bundes- oder Landesebene zurückgreifen. Die wichtigsten Förderprogramme haben wir im Folgenden aufgeführt:


  • Bundesweit

    Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) fördert klimafreundliche Mobilitätsmaßnahmen in Unternehmen. Die Förderung reicht von der Beratung und Umsetzung von Maßnahmen zur umweltfreundlicheren Gestaltung von Dienstwegen sowie An- und Abreise zum Arbeitsplatz über ein breites Förderspektrum von E-Autos, (Lasten-)Fahrrädern und (Lasten-)Pedelecs bis hin zu Radabstellplätzen und Mobilitätsaktionstagen für die Beschäftigten.

    Weitere Details zur Förderung finden Sie im Fachartikel zum Förderprogramm

    Ein Förderprogramm des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt Unternehmen bei der Anschaffung von E-Lastenfahrrädern und E-Lastenanhängern.

    Weitere Details zur Förderung finden Sie im Fachartikel zum Förderprogramm

  • Baden-Württemberg

    Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg stellt Unternehmen mehrere Förderprogramme zur Verfügung, die den Umstieg auf Elektromobilität erleichtern. Gefördert werden unter anderem Investitionen in Ladeinfrastruktur, die Anschaffung und der Betrieb von Elektrofahrzeugen sowie branchenspezifische E-Mobilitätslösungen. Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU) profitieren von attraktiven Zuschüssen. Die Förderprogramme bieten Förderquoten zwischen 25 % und 40 % und können je nach Maßnahme mehrere tausend Euro pro Fahrzeug oder Ladepunkt umfassen. Die Antragstellung ist überwiegend laufend möglich, teilweise gibt es feste Endfristen.

    Weitere Details zur Förderung finden Sie im Fachartikel zum Förderprogramm

  • Bayern

    Der Freistaat Bayern unterstützt Unternehmen des Gütertransports beim Aufbau nicht öffentlich zugänglicher Schnellladepunkte für Elektro-Lkw. Gefördert werden Anschaffung, Errichtung oder Modernisierung von DC-Schnellladepunkten inklusive Netzanschluss, die ausschließlich für die eigene Fahrzeugflotte genutzt werden. Ziel ist es, die Elektrifizierung der Logistik voranzutreiben, CO₂-Emissionen zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. 

    Außerdem bietet das Innovationsnetzwerk Bayern Innovativ eine Beratungsstelle zur Förderung rund um Elektromobilität in Bayern an.

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  • Berlin

    Das Förderprogramm Wirtschaftsnahe Elektromobilität (WELMO) der Investitionsbank Berlin (IBB) unterstützt Selbstständige sowie kleine und mittlere Unternehmen der Hauptstadt beim Umstieg auf klimafreundliche Mobilität. Gefördert werden Investitionen in elektrisch betriebene Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur einschließlich Netzanschlüssen sowie Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements. Darüber hinaus können Unternehmen Zuschüsse für Beratungsangebote in Anspruch nehmen, die bis zu 100 Prozent der Kosten abdecken. Ziel des Programms ist es, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und gleichzeitig die Elektromobilität im städtischen Wirtschaftsverkehr voranzubringen.

    Weitere Details zur Förderung finden Sie im Fachartikel zum Förderprogramm

    Außerdem bietet die Berliner Agentur für Elektromobilität eMO ein Beratungsangebot für die Erprobung und Verbreitung klimagerechter und innovativer Mobilitätslösungen der Wirtschaft an.

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  • Brandenburg

    Derzeit gibt es in Brandenburg kein landesspezifisches Förderprogramm zur Elektromobilität. Unternehmen in Brandenburg sollten auf die bundesweiten Förderungen zurückgreifen. In unserer exklusiven Förderhilfe+ für DMB-Mitglieder finden Sie weitere attraktive Fördermöglichkeiten.

    Förderhilfe+

  • Bremen

    Derzeit gibt es in Bremen kein spezifisches Förderprogramm zur Elektromobilität. Unternehmen in Bremen sollten auf die bundesweiten Förderungen zurückgreifen. In unserer exklusiven Förderhilfe+ für DMB-Mitglieder finden Sie weitere attraktive Fördermöglichkeiten.

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  • Hamburg

    Derzeit gibt es in Hamburg kein spezifisches Förderprogramm zur Elektromobilität. Unternehmen in Hamburg sollten auf die bundesweiten Förderungen zurückgreifen. In unserer exklusiven Förderhilfe+ für DMB-Mitglieder finden Sie weitere attraktive Fördermöglichkeiten.

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  • Hessen

    Die Geschäftsstelle Elektromobilität Hessen „StromBewegt“ bietet Unternehmen eine praxisorientierte Erstberatung, z. B. durch das Format „eCoach“, in dem Vor-Ort-Analysen zu E-Bussen, Nutzfahrzeugen, Ladeinfrastruktur und Betriebsmanagement erfolgen. Zudem unterstützt das Beratungsangebot bei Schulungen (z. B. „eLotse“) und bei speziellen Herausforderungen wie Ladeinfrastruktur an schwierigen Standorten.

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  • Mecklenburg-Vorpommern

    Derzeit gibt es in Mecklenburg-Vorpommern kein spezifisches Förderprogramm zur Elektromobilität. Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern sollten auf die bundesweiten Förderungen zurückgreifen. In unserer exklusiven Förderhilfe+ für DMB-Mitglieder finden Sie weitere attraktive Fördermöglichkeiten.

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  • Niedersachsen

    Derzeit gibt es in Niedersachsen kein spezifisches Förderprogramm zur Elektromobilität. Unternehmen in Niedersachsen sollten auf die bundesweiten Förderungen zurückgreifen. In unserer exklusiven Förderhilfe+ für DMB-Mitglieder finden Sie weitere attraktive Fördermöglichkeiten.

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  • Nordrhein-Westfalen

    Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt Unternehmen beim Umstieg auf Elektromobilität durch das Förderprogramm progres.nrw. Gefördert werden unter anderem die Anschaffung elektrischer Fahrzeuge, die Errichtung von Ladeinfrastruktur, Netzanschlüsse sowie die Erstellung strategischer Elektromobilitätskonzepte für Pkw, leichte Nutzfahrzeuge, Busse und Schwerlastverkehr. Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU) profitieren von attraktiven Zuschüssen mit Fördersätzen von bis zu 50.000 € pro Maßnahme. 

    Weitere Details zur Förderung finden Sie im Fachartikel zum Förderprogramm

  • Rheinland-Pfalz

    Die „Lotsenstelle für alternative Antriebe“ der Energieagentur Rheinland-Pfalz berät Kommunen und Unternehmen rund um Elektromobilität und alternative Antriebstechniken, z. B. zur Fuhrparkumstellung, Ladeinfrastruktur und zur Erstellung von Elektromobilitätskonzepten. Sie bietet Veranstaltungen, Workshops und digitale Tools (z. B. Elektroflottenplaner), stellt rechtliche und wirtschaftliche Informationen bereit und hilft bei der Orientierung im Förderdschungel. Zudem vermittelt sie Kontakte und Erfahrungen via Netzwerk, damit Verantwortliche sich austauschen und voneinander lernen können

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  • Saarland

    Derzeit gibt es im Saarland kein spezifisches Förderprogramm zur Elektromobilität. Unternehmen im Saarland sollten auf die bundesweiten Förderungen zurückgreifen. In unserer exklusiven Förderhilfe+ für DMB-Mitglieder finden Sie weitere attraktive Fördermöglichkeiten.

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  • Sachsen

    Die Kompetenzstelle „Effiziente Mobilität Sachsen“ der Sächsischen Energieagentur (SAENA) bietet sächsischen Unternehmen Informationen und Beratung zu nachhaltiger Mobilität. Sie unterstützt praxisnah bei Themen wie Elektromobilität, Ladeinfrastruktur, alternative Antriebe, intelligente Verkehrssysteme, ÖPNV und Multimodalität sowie beim Transformationsprozess der Automobilindustrie. Zudem hilft sie bei der Erstellung von Mobilitätskonzepten, der Identifikation von Fördermöglichkeiten und der Vernetzung mit relevanten Akteuren.

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  • Sachsen-Anhalt

    Die EFRE-Lastenradförderung des Landes Sachsen-Anhalt unterstützt die Anschaffung von Lastenrädern und anderen umweltfreundlichen Kleinstfahrzeugen. Gefördert werden Landkreise, Gemeinden sowie öffentliche und private Einrichtungen, wobei die Förderquote je nach Antragsteller zwischen 60 % und 90 % liegt. Die Antragstellung ist zweimal jährlich möglich: vom 15. bis 31. März und vom 15. bis 30. September. Weitere Informationen und die Antragsformulare finden Sie auf der offiziellen Webseite des Ministeriums für Infrastruktur und Digitales Sachsen-Anhalt.

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  • Schleswig-Holstein

    Derzeit gibt es in Schleswig-Holstein kein spezifisches Förderprogramm zur Elektromobilität. Unternehmen in Schleswig-Holstein sollten auf die bundesweiten Förderungen zurückgreifen. In unserer exklusiven Förderhilfe+ für DMB-Mitglieder finden Sie weitere attraktive Fördermöglichkeiten.

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  • Thüringen

    Derzeit gibt es in Thüringen kein spezifisches Förderprogramm zur Elektromobilität. Unternehmen in Thüringen sollten auf die bundesweiten Förderungen zurückgreifen. In unserer exklusiven Förderhilfe+ für DMB-Mitglieder finden Sie weitere attraktive Fördermöglichkeiten.

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Zum Autor

Steffen Kawohl

Referent Wirtschaft & Politik

Fachbereich Energiewende