27.03.2026
DMB-Vorstand Tenbieg zur Reform der Altersvorsorge: „Gesetz stärkt soziale Absicherung im Mittelstand“
Der Bundestag hat heute das Altersvorsorgereformgesetz beschlossen, das erstmalig die Einbeziehung von Selbstständigen in die Förderung privater Vorsorge einbezieht. Der DMB begrüßt die heutige Entscheidung ausdrücklich und sieht darin einen entscheidenden Schritt hin zu mehr Fairness und Zukunftssicherheit für Unternehmerinnen und Unternehmer.
Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des DMB, erklärt dazu heute:
„Mit der Entscheidung des Bundestages erleben wir einen begrüßenswerten Paradigmenwechsel in der Altersvorsorge für Selbstständige. Der DMB fordert seit vielen Jahren, die Absicherung von Selbstständigen auf eine bessere, verlässlichere und zugleich flexiblere Grundlage zu stellen. Die Reform stärkt die soziale Absicherung im Mittelstand.
Dass diese Reform nun umgesetzt wird, ist ein wichtiges Signal an die mehr als vier Millionen Selbstständigen in Deutschland: Ihre Lebensleistung und Vorsorge werden endlich ernst genommen. Wir brauchen für jede Bürgerin und jeden Bürger die Möglichkeit, staatlich gefördert vorzusorgen – unabhängig von der Art des Einkommens.
Nicht zuletzt greift die Reform auch die moderne Arbeitsrealität auf: Wer heute noch angestellt ist, morgen aber schon selbstständig arbeiten möchte, kann nun durchgängig vorsorgen und von einer staatlichen Förderung profitieren. Darüber hinaus entlastet die Reform die Sozialkassen im Gesamtsystem.“

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