09.06.2020Praxistipp

Wer darf in Bremen öffnen? Und wie?

 

Der Bremer Senat hat am 09.06.2020 mit der Siebenten Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 die Beschränkungen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus weiter gelockert.

 

In Kürze

 
  • Ab dem 12. Juni: Kinos, Theater und Konzerthäuse dürfen öffnen (max. 200 Personen)
  • Ab dem 13. Mai: Keine Verkaufsflächenbegrenzung im Einzelhandel.
  • Ab dem 18. Mai dürfen Restaurants und Kneipen öffnen.
  • Hotels und Pensionen dürfen ebenfalls ab dem 18. Mai öffnen.
 

Wer darf öffnen?

Update vom 9. Juni:

Mit der siebten Corona-Verordnung, die der Bremer Senat am 9. Juni 2020 verabschiedet hat, dürfen Kinos, Theater und Konzerthäuser ab dem 12. Juni unter Einhaltung der bekannten Hygiene- und Abstandsregeln wieder öffnen. Diese Öffnung ist allerings auf maximal 200 Zuschauerinnen und Zuschauer pro Veranstaltung begrenzt.

Große Konzert-Events oder andere Großveranstaltungen bleiben weiterhin untersagt.

 

Update vom 26. Mai:

Bremen hat am 26. Mai mit der Fünften Coronaverordnung weitere Lockerungen beschlossen:

  • Seit dem 26.05. dürfen Spielhallen und Sportanlagen wieder öffnen.

 

Update vom 12. Mai:

Bremen hat am 12.05.2020 schrittweise Öffnungen der Wirtschaft beschlossen:

  • Einzelhandelsgeschäfte dürfen unabhängig von ihrer Verkaufsfläche öffnen. Die Anzahl der Kunden muss auf eine Person pro 10qm Verkaufsfläche begrenzt werden.
  • Hotels, Pensionen und sonstige Beherbergungsbetriebe dürfen unter der Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln ab dem 18. Mai öffnen. Der Zugang und die Anzahl der Gäste sind so zu begrenzen, dass die Abstandsregeln und die Kontaktbeschränkungen eingehalten werden können
  • Bars, Diskotheken, Clubs und Spielhallen bleiben zunächst weiterhin geschlossen.

 

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Wer darf öffnen und wer nicht?

Der Stadtstaat Bremen hat eine detaillierte Auflistung veröffentlicht, welche Betriebe, Einrichtungen, Ladengeschäfte etc. betrieben werden dürfen.

 

Auslegungshinweise Bremen

 

Welcher Arbeitsschutzstandard ist einzuhalten?  

In Bremen ist das Tragen von Alltagsmasken bei der Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs und im Einzelhandel ab 27.04 Pflicht.

  • Kontaktverbot: Es ist in der Öffentlichkeit ein Abstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat Eckpunkte für sicheres Arbeiten vorgelegt:

  • Sicherheitsabstand von 1,5 Metern auch in der Arbeitswelt einhalten
  • Möglichst wenig direkter Kontakt in der Belegschaft, Heimarbeit ermöglichen
  • Niemals krank zur Arbeit kommen
  • Zusätzlicher Schutz bei unvermeidlichen Kontakten wie Schutzscheiben und Mundschutz
  • Zusätzliche Hygienemaßnahmen wie Desinfektionsspender, Waschgelegenheiten, Nies-/Hustetikette und kurze Reinigungsintervalle
  • Risikogruppen besonders schützen
  • Betriebsärzte und Fachkräfte bei der Umsetzung des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards beraten
  • Umfassende Kommunikation der Maßnahmen in der Belegschaft

 

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Arbeitsschutz und Hygieneplan

Wirtschaftliche Aktivitäten können nur wieder hochgefahren werden, wenn die Virusausbreitung verhindert wird. Zum Schutz wurden in den Bundesländern unterschiedliche Verordnungen verabschiedet. Der DMB verschafft hierzu einen Überblick.

Leitlinien Hygieneplan

 

Was ist zusätzlich zu beachten?

Seit dem 27. April gilt eine Maskenpflicht im Einzelhandel und im öffentlichen Nahverkehr.

Ab dem 1. Juni dürfen sich wieder bis zu 20 Personen in privaten Räumlichkeiten treffen, sofern die Abstandsregeln eingehalten werden. Draußen sind dann im privaten Umfeld wieder Treffen von bis zu 50 Personen möglich.

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