15.06.2020Praxistipp

Wer darf in Hamburg öffnen? Und wie?

 

Der Hamburger Senat hat am 26.05.2020 mit der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg (gültig ab 27.05.2020) die Beschränkungen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus weiter gelockert.

 

In Kürze

 
  • Ab dem 27. Mai geltenden folgende Regelungen:
  • Keine Verkaufsflächenbegrenzung im Einzelhandel.
  • Gaststätten und Hotels dürfen öffnen.
  • Die Schankwirtschaft darf öffnen.
  • Körpernahe Dienstleistungsbetriebe dürfen Kunden empfangen.
  • Fitenss- und Sportstudios dürfen öffnen.
  • Ab dem 15. Juni dürfen Kombi-Bäder unter Auflagen öffnen
 

Wer darf öffnen?

Update 15. Juni

Ab dem 15. Juni dürfen öffnen:

  • Schwimm- und Badeeinrichtungen mit einem Hallenbereich und einem oder mehreren Außenbecken (Kombi-Bäder ).  Reine Hallenbäder bleiben vorerst geschlossen.

Update 26. Mai:

Hamburg hat am 26.05.2020 weitere schrittweise Öffnungen der Wirtschaft beschlossen, die ab dem 27. Mai 2020 gelten:

  • Einzelhandelsgeschäfte dürfen unabhängig von ihrer Verkaufsfläche öffnen. Die Anzahl der Kunden muss auf eine Person pro 10qm Verkaufsfläche begrenzt werden.
  • Gastronomiebetriebe dürfen unter der Wahrung von Abstands- und Hygieneregeln (Abstand von 1,5 m zwischen den Tischen) wieder öffnen. Die Personalien der Gäste müssen erfasst werden.
  • Hotels dürfen ebenfalls wieder öffnen. Auch hier müssen Abstands- und Hygieneregeln beachtet werden. Die Auslastung ist auf 60 % der Betten zu beschränken. Zudem ist der Anbieter verpflichtet, zum Zweck der Nachverfolgung von Infektionswegen die Kontaktdaten der Gäste zu erfassen und vorzuhalten. Weiterhin müssen gemeinschaftlich genutzte Wellnessbereiche wie Sauna oder Schwimmbad geschlossen bleiben.
  • Auch die Schankwirtschaft darf unter der Einhaltung der gleichen Regeln (Abstand von 1,5 m zwischen den Tischen) wieder öffnen.
  • Friseurbetriebe dürfen bereits seit dem 4. Mai öffnen. Andere körpernahe Dienstleistungsbetriebe (wie Kosmetikstudios) können unter der Einhaltung von Hygieneregeln ebenfalls wieder Kunden empfangen.
  • Fahrten mit Bussen und Ausflugsschiffen sind bei einer Beschränkung der Auslastung auf 50 % der Kapazität wieder gestattet.
  • Fitness- und Sportstudios, Indoorsportanlagen, Tanzschulen und Yogastudios dürfen öffnen.
  • Diskotheken und Clubs bleiben vorerst weiterhin geschlossen.

 

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Wer darf öffnen und wer nicht?

Hamburg hat eine detaillierte Auflistung veröffentlicht, welche Geschäfte und Branchen wieder öffnen dürfen.

 

Auslegungshinweise Hamburg

 

Welcher Arbeitsschutzstandard ist einzuhalten?

  • Ab dem 27.04. muss eine Gesichtsmaske beim Einkaufen (auch Wochenmärkte) und im ÖPNV getragen werden.
  • Kunden müssen darauf hingewiesen werden einen Sicherheitsabstand von 1,5 Meter zu anderen Kunden einzuhalten.
  • Der Zugang zu Läden muss durch technische oder organisatorische Maßnahmen überwacht werden.
  • Oberflächen wie Türen und Türklinken sind mehrmals täglich zu reinigen.

 

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Arbeitsschutz und Hygieneplan

Wirtschaftliche Aktivitäten können nur wieder hochgefahren werden, wenn die Virusausbreitung verhindert wird. Zum Schutz wurden in den Bundesländern unterschiedliche Verordnungen verabschiedet. Der DMB verschafft hierzu einen Überblick.

Leitlinien Hygieneplan

 

Was ist zusätzlich zu beachten? 

  • Ab dem 27. April gilt eine Maskenpflicht im Einzelhandel, auf Wochenmärkten und im öffentlichen Nahverkehr.

 

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