09.06.2020Praxistipp

Wer darf in Mecklenburg-Vorpommern öffnen? Und wie?

 

In Mecklenburg-Vorpommern wird das öffentliche Leben schrittweise geöffnet. Der MV-Plan 2.0 zur Öffnung ist in fünf Phasen gegliedert. Am 15. Juni beginnt Phase 4. Folgend fasst der DMB übersichtlich zusammen, welche Betriebe öffnen dürfen und welche Schutz-/Hygieneauflagen dafür gelten.

 

In Kürze

 
  • Ab dem 15. Juni: Keine Kapazitätsbegrenzung in Hotels und auf Campingplätzen
  • Keine Verkaufsflächenbegrenzung im Einzelhandel.
  • Kosmetikstudios, Massagepraxen und ähnliche Einrichtungen können seit dem 7. Mai öffnen
  • Gastronomie darf seit dem 9. Mai öffnen.
  • Hotels und Sporteinrichtungen dürfen seit dem 25. Mai öffnen
 

Wer darf öffnen?

Update vom 9. Juni 2020

Ab dem 15. Juni beginnt die 4. Phase des MV-Plans. Ab diesem Datum gilt folgendes:

  • Öffnung von Theatern und Konzerthäusern für kleinere Veranstaltungen mit besonderen Abstands- und Hygieneregeln (bereits zum 13.06.2020)
  • Öffnung von Schwimm- und Spaßbädern für den allgemeinen Betrieb
  • Öffnung von Freizeitparks unter Auflagen
  • Öffnung von Wellness/Saunabereichen, wenn auch noch mit Einschränkungen
  • Aufhebung der Kapazitätsgrenze für Hotels, Campingplätze und andere Ferienbetriebe
  • die Gastronomie kann ihre Gäste künftig bis 0 Uhr bewirten
  • Öffnung von Bars und Schankwirtschaften (Kneipen)
  • Erhöhung der zulässigen Personenzahl bei Veranstaltungen auf 300 Personen im Freien und 100 Personen in geschlossenen Räumen bei Einhaltung der Abstandsregeln
     
  • Diskotheken und Clubs bleiben weiterhin geschlossen.
  • Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein-, Schützenfeste oder Kirmesveranstaltungen sind ebenfalls weiterhin verboten.

 

Update vom 25. Mai 2020

Mecklenburg-Vorpommern hat einen eigenen Plan zur schrittweisen Öffnung der Wirtschaft vorgelegt.

  • Einzelhandelsgeschäfte dürfen seit dem 2. Mai unter Auflagen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und Vermeidung von Warteschlangen wieder unabhängig von ihrer Verkausfläche öffnen.
  • Die Betreiber dieser Einzelhandelsgeschäfte haben sicherzustellen, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft befindlich Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 10 qm
  • Friseure dürfen seit dem 4. Mai wieder Kunden bedienen.
  • Kosmetikstudios, Physiotherapeuten, Logopäden, Nagelstudios, Massagepraxen, Tattoostudios und ähnliche körpernahe Dienstleistungen können unter Wahrung strikter Hygienevorschriften seit dem 7. Mai wieder öffnen.
  • Kultureinrichtungen wie Galerien, Ausstellungen, Museen und Gedenkstätten dürfen seit dem 11. Mai öffnen.
  • Ein 5-Stufen-Plan weist den Weg zur schrittweisen Öffnung von Gastronomie und Tourismus.
  • Gastronomiebetriebe dürfen seit dem 9. Mai wieder öffnen.
  • Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen sind seit dem 18. Mai für Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns geöffnet.Seit de 25. Mai dürfen sie zudem auch wieder Gäste aus ganz Deutschland beherbergen. Die Auslastung wird auf max. 60 % der Kapazität beschränkt.
  • Großveranstaltungen können ab dem 18. Mai nach Genehmigung durch das Gesundheitsamt in begrenztem Rahmen stattfinden. Voraussetzung ist, dass die Gästezahl im Innenbereich auf 75 und im Außenbereich auf 150 Personen begrenzt wird.
  • Fitness- und Sportstudios, Tanzschulen und Yogastudios dürfen ab dem 25. Mai öffnen.

 

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Wer darf öffnen und wer nicht?

Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat eine detaillierte Auflistung veröffentlicht, welche Betriebe, Einrichtungen, Ladengeschäfte etc. betrieben werden dürfen.

 

Auslegungshinweise Mecklenburg-Vorpommern

 

Welcher Arbeitsschutzstandard ist einzuhalten?  

In Mecklenburg-Vorpommern gilt es einen Abstand von 2 Metern einzuhalten. Ab 27. April gilt außerdem eine Maskenpflicht. Die Maskenpflicht gilt (vorerst) beim Einkaufen, im öffentlichen Nahverkehr und in Bibliotheken.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat Eckpunkte für sicheres Arbeiten vorgelegt:

  • Sicherheitsabstand von 1,5 Metern auch in der Arbeitswelt einhalten
  • Möglichst wenig direkter Kontakt in der Belegschaft, Heimarbeit ermöglichen
  • Niemals krank zur Arbeit kommen
  • Zusätzlicher Schutz bei unvermeidlichen Kontakten wie Schutzscheiben und Mundschutz
  • Zusätzliche Hygienemaßnahmen wie Desinfektionsspender, Waschgelegenheiten, Nies-/Hustetikette und kurze Reinigungsintervalle
  • Risikogruppen besonders schützen
  • Betriebsärzte und Fachkräfte bei der Umsetzung des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards beraten
  • Umfassende Kommunikation der Maßnahmen in der Belegschaft

 

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Arbeitsschutz und Hygieneplan

Wirtschaftliche Aktivitäten können nur wieder hochgefahren werden, wenn die Virusausbreitung verhindert wird. Zum Schutz wurden in den Bundesländern unterschiedliche Verordnungen verabschiedet. Der DMB verschafft hierzu einen Überblick.

Leitlinien Hygieneplan

 

Was muss zusätzlich beachtet werden?

Seit dem 27. April gilt eine Maskenpflicht im Einzelhandel und im öffentlichen Nahverkehr.

 

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