23.12.2019Praxistipp

Zuschuss über den Hamburger Weiterbildungsbonus 2020

Um die Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmern zu stärken, setzen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) immer häufiger auf Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen. Der Hamburger Weiterbildungsbonus unterstützt dies, indem er sich an den Kosten des Vorhabens beteiligt.

In Kürze

  • Förderung von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in KMU aus Hamburg.
  • Unterschiedliche Förderhöhe je nach Fördermöglichkeit, max. 2.000 Euro pro Bildungsplan.
  • Im ersten Schritt wird von den Arbeitgebern ein Antrag auf Beratung gestellt.

Welche Unternehmen können gefördert werden?

Die verschiedenen Fördermöglichkeiten des Hamburger Weiterbildungsbonus richten sich in der Regel an sozialversicherungspflichtig Beschäftigte aus Hamburg, die in einem KMU mit weniger als 250 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von maximal 50 Millionen Euro oder einer Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro angestellt sind.

Was ist Inhalt des Programms?

Der Hamburger Weiterbildungsbonus 2020 bietet eine Reihe von Fördermöglichkeiten an, um die Kosten für Qualifizierungsangebote anteilig oder vollständig zu übernehmen. Das Programm umfasst die Fördermodelle Klassik, Aufstocker/-innnen, Hamburger Modell, Handwerk, Coaching für Kreative und Qualifizierungscoaching.

Es können mehrere Förderungen finanziert werden.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Höhe der Förderung variiert je nach Fördermöglichkeit. Beispielsweise werden bei dem Fördermodell Klassik die Weiterbildungskosten bis zu 50 Prozent anteilig übernommen. Allerdings dürfen die Kosten von 2.000 Euro pro Bildungsplan nicht überschritten werden.

Eine detaillierte Übersicht über die einzelnen Konditionen der Förderung sind auf der Internetseite verfügbar.

Wie erfolgt eine Antragsstellung?

Zunächst kann ein Antrag auf Beratung durch den Arbeitgeber gestellt werden. Dabei wird geprüft, ob eine Förderung für das interessierte Unternehmen möglich ist. Die Bearbeitungszeit wird mit ca. vier Wochen bemessen. Der Antragssteller sollte mit den Kosten nicht in Vorleistung gehen, da die Förderung unmittelbar an den Bildungsträger gezahlt wird.

Einen Überblick über die Schritte bis hin zur Förderung findet sich auf der Internetseite des Förderprogramms Weiterbildungsbonus.

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