13.04.2018Nachricht

Die Freiheit der Wissenschaft stärken

"Der 'March for Science' ist eine internationale Demonstration für Forschung und Wissenschaft, gegen alternative Fakten und gegen die Etablierung einer postfaktischen Ära. Als LINKE wollen wir die öffentlich finanzierten Hochschulen und Forschungseinrichtungen in ihrer Rolle als Taktgeber und Gestalter des gesellschaftlichen Fortschritts stärken. Daher unterstützen wir die Protestaktionen", erklärt Petra Sitte, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des morgigen 'March for Science'. Sitte weiter:

"Kern von Wissenschafts- und Forschungspolitik muss es sein, Diskussions-, Lern- und Aushandlungsprozesse in und mit der Gesellschaft zu organisieren. Nur so können neue Perspektiven und auch neue Verlässlichkeit in und für die Wissenschaft gewonnen werden.

Dies ist jedoch unvereinbar mit der derzeitigen Unterfinanzierung von Hochschulen, die sich auch in den immer weiter steigenden Drittmittelbudgets spiegelt. Die Abhängigkeit vom Diktat der Drittmittelgeber entzieht den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern jegliche Freiheit.

Wissenschaft darf nicht alleine den Bedürfnissen des Marktes folgen. Es wird Zeit, Sozial- und Behindertenverbände, Umweltorganisationen, Gewerkschaften, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie die Bürgerinnen und Bürger selbst in die Diskussionen und Entscheidungen über unsere Zukunft einzubeziehen."

Quelle: Bundestagsfraktion die Linke, Pressemitteilung vom 13.04.2018