26.06.2020Förderprogramm

Digitaler Einzelhandel NRW

Mit dem Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“ will die Landesregierung Nordrhein-Westfalen Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung mit Zuschüssen unterstützen.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinträchtigen die alltägliche Arbeit und die Umsätze vieler Einzelhändlerinnen und Einzelhändler. Speziell Unternehmen, die im Bereich der Digitalisierung weniger gut aufgestellt sind, fiel und fällt es immer noch schwer Umsatzausfälle über digitale Vertriebswege zu kompensieren. Mit dem Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“ will die Landesregierung Nordrhein-Westfalen Unternehmen auf ihrem Weg in die Digitalisierung mit Zuschüssen unterstützen.

In Kürze

 
  • Zuschüsse für die Digitalisierung von stationären Einzelhändeln bis 49 Mitarbeiter
  • Bis 12.000 Euro können für Dienstleistungen und Sachausgaben abgerufen werden
  • Die Antragsstellung erfolgt bei Projektträger Jülich
 

Wer wird gefördert?

Kleinunternehmen aus dem stationären Einzelhandel mit Sitz eines Ladenlokals in NRW und mit einer Beschäftigtenzahl von einer bis 49 Personen und einem Umsatz bis 10 Millionen Euro oder einer Jahresbilanzsumme von 10 Millionen Euro (Definition der Europäischen Kommission 2003/361/EG) können an dem Förderaufruf teilnehmen. Förderanträge können nur von einzelnen Handelsunternehmen gestellt werden. Das Handelsunternehmen muss seit mindestens dem 1. Januar 2020 existieren, einen relevanten Umsatz aufweisen und eine längerfristige Perspektive (keine Betriebsaufgabe absehbar) aufzeigen können.

Was wird gefördert?

Gefördert werden (Beratungs-)Dienstleistungen im Falle des erstmaligen Einsatzes oder des signifikanten Ausbaus digitaler Technologien sowie projektbezogene Sachausgaben.

Kleinunternehmen können im Rahmen der Förderung ihre digitalen Technologien erstmalig aufbauen oder weiteren Auf- und Ausbau vorantreiben. Dies erfolgt unter Zuhilfenahme entsprechender IT-Dienstleistungen und/oder beratender Dienstleistung (einschließlich Schulungen) sowie der Anschaffung notwendiger Hard- und Software.

Wie wird gefördert?

Die Fördermittel werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse bewilligt. Die Projekte müssen bis zum 31. 12.2020 abgeschlossen sein. Der Höchstbetrag der Förderung liegt bei 12.000 Euro bei einem Fördersatz von bis zu 90 Prozent. Das Projekt muss unmittelbar der Abwehr oder der Abmilderung der Folgen der Corona-Krise dienen.

Projektideen können ab sofort bis zum 30.08.2020 beim Projektträger Jülich eingereicht werden. Weitere Informationen zum Aufruf, Bewerbungsunterlagen und die Fördergrundlagen können auf der Internetseite des Projektes eingesehen werden:

www.digihandel.nrw

Antragsformular

Ausgewählte Projekte der Jahre 2017,2018 und 2019

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