11.09.2020Förderprogramm

Energieberatung im Mittelstand

 

Mit der „Bundesförderung für Energieberatung im Mittelstand“ unterstützt das BMWi kleine und mittelständische Unternehmen darin, ihre Energieeffizienz zu steigern. Die Steigerung der Energieeffizienz schont den Geldbeutel und das Klima. Zusätzlich können KMU auf diesem Weg ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit steigern. Bei Inanspruchnahme des Förderprogramms übernimmt das BMWi bis zu 80 Prozent der Beratungskosten.

In Kürze

 
  • Förderung der Energieberatung
  • Bis zu 80 Prozent der Beratungskosten werden übernommen
  • Für Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten und maximal 50 Millionen Euro Jahresumsatz
 

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt für die Bundesförderung für Energieberatung im Mittelstand sind KMU mit weniger als 250 beschäftigten Personen und einem Jahresumsatz, der 50 Millionen Euro nicht übersteigt oder eine Jahresbilanzsumme von nicht mehr als 43 Millionen aufweist.

Was wird gefördert?

Mit dem Bundesprogramm werden Energieberatungen im Mittelstand gefördert. Ob im Firmengebäude, den betrieblichen Anlagen oder bei den alltäglichen Abläufen des Personals, für KMU bieten sich viele Möglichkeiten die Energiekosten zu senken. Energieberater helfen KMU Einsparungspotenziale zu identifizieren, erstellen Effizienzmaßnahmen und zeigen Fördermöglichkeiten für die Finanzierung auf. Das Förderprogramm umfasst auch die Beratung zur Einführung und Aufrechterhaltung eines Energiemanagementsystems, ebenso wie ein „Contracting Check“, im Rahmen dessen überprüft wird, ob die Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz von einem spezialisierten Dienstleister durchgeführt werden können. Ein geeigneter Energieberater ist hier zu finden.

Wie hoch ist die Förderquote?

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach den Energieausgaben. KMU mit jährlichen Energiekosten von mehr als 10.000 Euro, erhalten 80 Prozent der Beratungskosten und maximal 6.000 Euro. KMU mit jährlichen Energiekosten unter 10.000 Euro werden ebenfalls bis zu 80 Prozent der Beratungskosten und maximal 1.200 Euro erstattet.

Wie erfolgt eine Antragsstellung?

Im ersten Schritt ist ein Kostenvoranschlag des Energieberaters einzuholen. Danach erfolgt die Antragstellung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ausschließlich über das dafür bereitgestellte Online-Antragsformular. Eine Checkliste für die Antragsstellung ist hier zu finden. Dem Antrag muss der Kostenvoranschlag des Energieberaters und das ausgefüllte Formular „Selbstverpflichtung bzw. Selbsterklärung des Energieberaters“ beigefügt werden. KMU haben 12 Monate nach einem positiven Bescheid, um die Energieberatung durchzuführen. Nach der Durchführung und spätestens drei Monate nach dem Ablauf des Bewilligungszeitraum muss ein Verwendungsnachweis bei dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vorgelegt werden.

Notwendige Dokumente für den Verwendungsnachweis:

 

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