11.09.2020Förderprogramm

Energieeffizienz in der Wirtschaft - Förderwettbewerb

 

Im Rahmen des Förderwettbewerbs unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) Unternehmen bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Die Förderung wird in einem wettbewerblichen Verfahren verteilt. Pro Jahr finden mehrere Ausschreibungsrunden statt. Anträge können somit konitnuierlich gestellt werden.

In Kürze

 
  • Förderwettbewerb
  • Förderung bis zu 50 Prozent der Investitionskosten
  • Bis zu 5 Millionen Euro
 

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind:

  • Unternehmen
  • Freiberuflich Tätige
  • Contractoren

 

 

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Optimierung von industriellen und gewerblichen Anlagen und Prozessen, die zu einer Steigerung der betrieblichen Energieeffizienz führen und somit den Energieverbrauch senken.

Förderung gibt es insbesondere für:

  • Prozess- und Verfahrensumstellungen auf effiziente Technologien sowie energetische Optimierung von Produktionsprozessen;
  • Maßnahmen zur Abwärmenutzung;
  • Maßnahmen an Anlagen zur Wärmeversorgung, Kühlung und Belüftung, sofern sie primär zur Herstellung, Weiterverarbeitung oder Veredelung von Produkten eingesetzt werden;
  • Maßnahmen zur energieeffizienten Bereitstellung von Prozesswärme oder -kälte;
  • Maßnahmen zur Vermeidung von Energieverlusten im Produktionsprozess;
  • Maßnahmen zur Prozesswärmebereitstellung aus Solarkollektoranlagen, Biomasse-Anlagen oder Wärmepumpen;
  • Sensorik, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR) sowie zugehörige Software zur Dokumentation, Überwachung und Regulierung der Energieverbräuche der optimierten Anlagen und Prozesse;
  • die Erstellung eines Energieeinsparkonzepts und die Begleitung der geförderten Maßnahmen durch einen Energieberater. Ein Energieeinsparkonzept, das Ihr Vorhaben abbildet, ist Voraussetzung für die Förderung.

Voraussetzung für die Teilnahme:

  • Amortisationszeit der Maßnahme beträgt ohne Förderung mindestens vier Jahre
  • Die Nutzungsdauer der geförderten Anlage/Technologie beträgt mindestens drei Jahre
  • Die Projektlaufzeit ist maximal drei Jahre begrenzt
  • Maßnahmen müssen in Deutschland umgesetzt werden

Wie hoch ist die Förderquote?

Festgesetzte Fördersätze gibt es nicht. Die Antragssteller entscheiden im vorgegebenen Rahmen selbst, welche Förderung sie beantragen. Die maximale Förderquote liegt bei 50 Prozent der Investitionskosten. Entscheidend ist die jeweilige Fördereffizienz. Das heißt: Die Projekte mit der höchsten jährlichen CO2 Einsparung pro beantragten Euro erhalten den Zuschlag. Der Höchstsatz pro Vorhaben liegt bei 5 Millionen Euro.

Wie erfolgt eine Antragsstellung?

Unternehmen können sich kontinuierlich für die Förderung bewerben. Mehrmals im Jahr werden seitens des BMWi Wettbewerbsrunden durchgeführt. Alle Informationen zu den Wettbewerbsrunden und Stichtagen sind hier zu finden. Eine Einleitung für Antragstellungen ist hier zu finden.

Mehr zu diesen Themen