11.09.2020Förderprogramm

Wärmeversorgung optimieren und Kosten senken

 

Mit dem Förderprogramm „Heizungsoptimierung“ unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) Unternehmen bei einem hydraulischen Abgleich oder dem Austausch von veralteten Heizungspumpen. Damit lassen sich Heiz- und Stromkosten einsparen. Das BMWi stellt hierfür einen Zuschuss in Höhe von bis zu 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten zur Verfügung.

In Kürze

 
  • Förderung der Heizungsoptimierung
  • Zuschuss in Höhe von bis zu 30 Prozent
  • Antragstellung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
 

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind:

  • Unternehmen
  • Hauseigentümer
  • Privatpersonen
  • Kommunen

Antragsberichtigt ist der jeweilige Eigentümer der Heizungsanlage. Darüber hinaus ist es ebenfalls möglich, einen Dritten zur Einreichung des Antrags zu bevollmächtigen.

Was wird gefördert?

Gefördert werden die Installation und der Austausch von:

  • Heizungspumpen (Umwälzpumpen) und
  • Warmwasserzirkulationspumpen

Vorrausetzung: Die Arbeiten müssen durch einen Fachbetrieb ausgeführt werden. Ferner darf das Heizsystem nicht jünger als zwei Jahre sein. Des Weiteren werden lediglich effiziente Heizpumpen gefördert. Eine Übersicht ist hier zu finden.

Ebenfalls förderfähig ist ein hydraulischer Abgleich bei bestehenden Heizsystemen. Darunter werden Maßnahmen verstanden, die sicherstellen, dass sich die Wärme in einem Gebäude gleichmäßig verteilt. Das beinhaltet die Anschaffung und Installation von:

  • voreinstellbaren Thermostatventilen,
  • Einzelraumtemperaturreglern,
  • Strangventilen,
  • Technik zur Volumenstromregelung,
  • Separater Mess-, Regelungs- und Steuerungstechnik und Benutzerinterfaces,
  • Pufferspeichern,
  • oder die optimale Einstellung der Heizkurve.

Wie hoch ist die Förderquote?

Gefördert wird der Austausch von Heizpumpen oder der hydraulische Abgleich von bestehenden Heizsystemen mit einem Zuschuss in Höhe von 30 Prozent der Nettoausgaben. Beide Maßnahmen können auch gemeinsam durchgeführt werden. Der Zuschuss von 30 Prozent wird für beide Maßnahmen ausgezahlt. Der Höchstbetrag beträgt pro Standort 25.000 Euro.

Wie erfolgt eine Antragsstellung?

In einem ersten Schritt ist es notwendig, sich auf der Seite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrollen (BAFA) zu registrieren. Im Anschluss daran erhält man eine Eingangsbestätigung sowie eine Registrierungsnummer. Dann kann die Maßnahme in Auftrag gegeben werden. Innerhalb von 6 Monaten nach der Registrierung oder nach der Umsetzung der Maßnahme müssen alle relevanten Dokumente auf das Online-Portal hochgeladen worden sein. Die Förderung wird ausgezahlt, sobald alle Verwendungsnachweise eingegangen sind. Eine Übersicht zu allen wichtigen Formularen ist hier zu finden.

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