11.09.2020Förderprogramm

Förderung von Heizungen mit Brennstoffzellen

 

Mit dem Förderprogramm „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle (433)“ unterstützt das BMWi kleine und mittelständische Unternehmen bei der Einführung von Heizungen mit Brennstoffzellen. Deren besonderes Merkmal soll laut BMWi ihre hohe Energieeffizienz sein. Dabei werden die Strom- und Wärmeerzeugung kombiniert. Die Förderung erfolgt über einen Investitionszuschuss in Höhe von 40 Prozent der förderfähigen Kosten. Der maximale Förderbetrag beträgt 28.200 Euro pro Brennstoffzelle.

In Kürze

 
  • Zuschuss bis zu 28.200 Euro je Brennstoffzelle
  • Für den Einbau in neue oder bestehende Gebäude
  • Für Wohn- und Nichtwohngebäude
 

Wer wird gefördert?

  • Natürliche Personen
  • Wohnungseigentümergemeinschaften
  • Freiberuflich Tätige
  • In- und ausländische Unternehmen
  • Contracting-Geber (Investoren)
  • Kommunen
  • Kommunale Unternehmen und kommunale Zweckverbände
  • Gemeinnützige Organisationen und Kirchen

Was wird gefördert?

Förderfähig ist der Einbau von stationären Brennstoffzellensystemen

  • in den Leistungsklassen von 0,25 bis 5,0 kW elektrischer Leistung,
  • in neue oder bestehende Wohn- und Nichtwohngebäude.

Gefördert werden die Kosten für:

  • Brennstoffzellensystem und dessen Einbau – bei integrierten Geräten auch die Kosten für den weiteren Wärmeerzeuger
  • Vollwartungsvertrag in den ersten 10 Jahren – diese müssen fest vereinbart sein
  • Leistungen des Experten für Energieeffizienz

Wie hoch ist die Förderquote?

KMU müssen den Antrag stellen, bevor mit der Umsetzung der Maßnahme begonnen wurde. Die Förderfähigkeit des Projekts muss von einem Energieeffizienz-Experten bestätigt werden. Der ausgefüllte Antrag sowie die dafür notwendigen Dokumente werden per Post an die KfW Bank übermittelt. Danach kann mit der Umsetzung der Maßnahme begonnen werden. Nach dem Abschluss des Einbaus der Brennstoffzelle ist die  die "Bestätigung nach Durch­führung" (BnD) von einem Experten für Energie­effizienz auszufüllen. Nach dessen Einreichung bei der KfW Bank erfolgt die Auszahlung. Einen Überblick hinsichtlich der einzureichenden Antrags-Anlagen bietet diese Checkliste. Alle weiteren Formulare sind hier zu finden.

Wie erfolgt eine Antragsstellung?

KfW Förderkredit und Tilgungszuschuss

Die Antragstellung übernimmt der Finanzierungspartner, in der Regel die Hausbank. Nach einer Überprüfung der Unterlagen und einem positiven Entscheid, wird der Kreditvertrag mit dem Finanzierungspartner abgeschlossen. Der Tilgungszuschuss wird nach dem Abschluss der Arbeiten sowie deren Bestätigung gutgeschrieben.

Investitionszuschuss (BAFA)

Die Antragsstellung erfolgt über das bereitgestellte Online Formular. Das Merkblatt zur Antragstellung ist hier zu finden.

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