30.09.2019Praxistipp

Beratung und Förderung mit Hilfe von Wissens- und Technologietransfer

Das Bundesland Sachsen-Anhalt hat es sich zur Aufgabe gemacht den Technologietransfer für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu erleichtern und die finanziellen Risiken für KMU abzubauen. Mit diesem Ziel wurde das Förderprogramm Wissens- und Technologietransfer ins Leben gerufen.

In Kürze

  • Antragsberechtigt sind KMU aus Sachsen-Anhalt.
  • Förderung von Ausgaben für innovationsunterstützende Dienstleistungen und Beratungsdienste.
  • Die Förderquote beträgt bis zu 75 Prozent bei einer maximalen Förderung von 200.000 Euro.
  • Vor Einreichung der Unterlagen zur Antragsstellung legen die Unternehmen eine Projektskizze vor.

Welche Unternehmen können gefördert werden?

Antragsberechtigte Unternehmen sind KMU mit weniger als 250 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro bzw. einer Jahresbilanzsumme von maximal 43 Millionen Euro. Die Betriebsstätte des Unternehmens muss in Sachsen-Anhalt liegen.

Was ist Inhalt des Programms?

Durch das Programm soll bei den Unternehmen Knowhow im Bereich des Technologietransfers geschaffen werden. Es werden deshalb Ausgaben für innovationsunterstützende Dienstleistungen und externe Beratungsdienste gefördert, die Potenziale des technologischen Wissens ausschöpfen. Die beauftragten Beratungsdienste müssen eine fachliche Eignung vorweisen können. Außerdem müssen die Dienste zu üblichen Marktpreisen erwerbbar sein.

Weitere Informationen zu den Zuwendungsvoraussetzungen finden die Antragsteller in den Richtlinien des Programms.

Wie hoch ist die Förderquote?

Zuwendungsfähige Ausgaben erhalten einen Zuschuss mit einer Förderquote von bis zu 75 Prozent. Insgesamt wird die Förderung pro Unternehmen in einem Zeitraum von drei Jahren auf 200.000 Euro beschränkt.

Wie erfolgt eine Antragsstellung?

Die Antragsstellung erfolgt über eine Projektskizze und ein Antragsformular, das auf der Internetseite des Programms heruntergeladen werden kann. Die Unterlagen werden bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB Sachsen-Anhalt) eingereicht. Wichtig ist, dass der Antrag vor Beginn des Vorhabens gestellt wird.

Die Vollständigkeit der Unterlagen kann mithilfe einer Checkliste überprüft werden.

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