30.09.2019Praxistipp

Finanzierung von digitalen Investitionen

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sind im Rahmen der Digitalisierung oft Herausforderungen der Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit ausgesetzt. Im Besonderen hinsichtlich eines Ausgleiches von Standortortnachteilen möchte die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) Investitionen in die Betriebsstätten von KMU fördern.

In Kürze

  • Förderung von KMU aus Schleswig-Holstein.
  • Förderquote von bis zu 20 Prozent (und maximal 35.000 Euro) für Investitionsvorhaben zur Weiterentwicklung der Betriebsstätte.
  • Mit den IB.SH Förderlotsen wird eine kostenlose Beratung im Vorfeld der Antragsstellung angeboten.

Welche Unternehmen können gefördert werden?

Es können KMU (entsprechend der Definition durch die EU-Kommission) gefördert werden, die einen überregionalen Absatz nachweisen können. Der Sitz des Unternehmens muss in Schleswig-Holstein liegen. Je nach Standort des Unternehmens kann die Förderhöhe variieren.

Eine genaue Aufschlüsselung der Gebiete befindet sich im Merkblatt des Programms.

Was ist Inhalt des Programms?

Das Programm unterstützt Ausgaben für Investitionen mit Hilfe von Zuschüssen. Als zuwendungsfähige Investitionen zählen solche, die der Erweiterung der Betriebsstätte dienen. Die Mittel werden im Rahmen des Landesprogramms Wirtschaft (LPW) über die Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) zur Verfügung gestellt.

Wie hoch ist die Förderquote?

Die Förderung wird in Form von nicht-rückzahlbaren Investitionszuschüssen realisiert. Eine Förderung ist möglich, sofern die Ausgaben einen Kostenpunkt von 250.000 Euro überschreiten. Die Förderquote auf die zuwendungsfähigen Ausgaben beträgt maximal 20 Prozent, wobei der Zuschuss insgesamt höchstens 35.000 Euro beträgt.

Wie erfolgt eine Antragsstellung?

Die Antragsformulare und Anlagen können online auf der Internetseite der IB.SH heruntergeladen und anschließend bei der IB.SH eingereicht werden. Die Antragsstellung muss vor Beginn des Vorhabens erfolgen. Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn benötigt eine schriftliche Genehmigung.

Bei Fragen zur Antragsstellung empfiehlt sich eine kostenlose Beratung durch die IB.SH Förderlotsen.

        Mehr zu diesen Themen