30.09.2019Praxistipp

Innovationsförderung über die BITT-Technologieberatung

Für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) kann die digitale Transformation von Unternehmensprozessen eine große Herausforderung darstellen. Eine externe Beratung mit Fachexpertise verursacht hohe Kosten. Die Beratung für Innovation und Technologietransfer (BITT-Technologieberatung) bietet Unterstützung für KMU in diesem Bereich an.

In Kürze

  • Förderung von KMU aus Rheinland-Pfalz bei Inanspruchnahme von technologiefokussierten Beratungen.
  • Zuschuss von 50 Prozent und maximal 400 Euro pro Tagewerk für Beratungskosten.
  • Die Unternehmen können sich bei der zuständigen Kammer informieren und den Antrag auf Förderung stellen.

Welche Unternehmen können gefördert werden?

Es können Unternehmen gefördert werden, die entsprechend der EU-Definition weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz von 50 Millionen Euro bzw. eine Jahresbilanzsumme von 43 Millionen Euro nicht überschreiten. Die Betriebsstätte des Unternehmens muss in Rheinland-Pfalz liegen.

Was ist Inhalt des Programms?

Das Programm fördert anteilig die in Rechnung gestellten Beratungskosten, welche durch den digitalen Transformationsprozess im Unternehmen anfallen. Zuwendungsberechtigte Beratungskosten umfassen unter anderem technologieorientierte Beratung, Begutachtungen zu technologiebasierten Vorhaben und Beratungen zu Qualitäts- und Innovationsmanagementsystemen.

Wie hoch ist die Förderquote?

Die Beraterkosten werden mit 50 Prozent bezuschusst, wobei die maximale Förderhöhe pro Beratungstag 400 Euro beträgt. In dem zu fördernden Unternehmen sind bis zu 15 Beratungstage innerhalb von drei Steuerjahren förderfähig. Werden Dienste von Informationsvermittlungsstellen oder Datenbankrecherchen in Anspruch genommen, so beträgt der maximale Zuschuss 250 Euro pro Tag.

Wie erfolgt eine Antragsstellung?

Die Antragsstellung erfolgt über die zuständige Handwerkskammer bzw. die Industrie- und Handelskammer (IHK). Dort kann eine Empfehlung zur Förderung des Unternehmens ausgesprochen werden. Die schlussendliche Bewilligung des Antrags und die Auszahlung der Zuwendung erfolgt über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB).

Der Antrag auf Zuwendung muss zeitlich vor dem Beratungsauftrag gestellt werden, sodass bereits bei Beginn der Beratung eine Eingangsbestätigung bzw. ein Bewilligungsbescheid durch die ISB vorliegt.

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