24.03.2020Praxistipp

Nothilfeprogramm für Kleinstunternehmen und Selbstständige in Schleswig-Holstein

Die Bundesregierung hat 50 Milliarden Euro Soforthilfen für Kleinstunternehmen und Solo-Selbständige beschlossen. Die Hilfen werden in Form eines einmaligen Zuschusses bereitgestellt und müssen nicht, wie ein Kredit zurückgezahlt werden. Die Beantragung ist in Schleswig-Holstein gestartet.

Die Seite wird umgehend aktualisiert, sobald neue Informationen von Seiten der Landesregierung zur Verfügung gestellt wurden. Die Antragsstellung wird aller Voraussicht nach über die Förderbank IB.SH möglich sein.

In Kürze

 
  • Bund stellt 50 Milliarden Euro Soforthilfen bereit
  • Höhe der Soforthilfen ist abhängig von der Mitarbeiteranzahl
  • Antragberechtigt sindKleinstunternehmen und Solo-Selbständige
 

Was muss beachtet werden?

Die Hilfen richten sich in erster Linie an Unternehmen und Gewerbetreibende, die durch die Corona-Pandemie in eine existenzbedrohende Situation geraten sind.

 

Antragberechtigt sind:

  • kleine Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
  • Soloselbständige
  • Angehörige der Freien Berufe
  • mit einem Sitz oder einer Betriebsstätte in Schleswig-Holstein
  • Gemeldet bei einem deutschen Finanzamt
  • Waren und Dienstleistungen wurden bereits vor dem 1.12.2019 angeboten

 

Umstände für Antragstellung:

  • Die Soforthilfe dient zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen bei laufenden Betriebsausgaben. Ein Finanzierungsengpass muss existieren.

 

Wie hoch ist die Förderung?

 

Die Höhe der Soforthilfen richtet sich nach der Mitarbeiterzahl des jeweiligen Unternehmens und der Höhe des angegebenen Liquiditätsengpasses

  • Bis zu 9.00 Euro (bis zu 5 Beschäftigte)
  • Bis zu 15.000 Euro (über 5 und bis zu 10 Beschäftigte)

 

Die Anzahl der Beschäftigten muss in Vollzeitäquivalenten angegeben werden. Teilzeitkräfte sind entsprechend umzurechnen. Eine wöchentliche Arbeitszeit von 39 Stunden entsprich einem Vollzeitäquivalent.

 

Wie erfolgt eine Antragsstellung?

Der Ausgefüllte Antrag ist ausschließlich als pdf- oder jpg-Format per E-Mail an SoforthilfeZuschuss[at]ib-sh.de zu versenden. Es wird darum gebeten, nur Antragsunterlagen an diese Adresse zu verschicken.

 

Diese Informationen werden benötigt

  • Auszug aus dem Handelsregister oder die Gewerbeanmeldung
  • Freie Berufe, bei denen ein solcher Nachweis nicht vorliegt, tragen dies in Zeile 3 des Antrags unter Branche ein. Zusätzlich ist ein Scann des Personalausweises nötig.
  • Die Auszahlung erfolgt auf der Grundlage des eingereichten Antrags. Die Auszahlung wird auf das angegebene Konto überwiesen.

 

Der Antrag ist hier abrufbar. Eine Anleitung für die Antragsstellung ist hier zu finden.

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