Aktuelle Informationen

zum britischen EU-Austritt

23.06.2016: Tag des Brexit-Referendums

Bei der Abstimmung spricht sich eine knappe Mehrheit von 51,9 % für den EU-Austritt aus.

02.02.2017: Vorstellung des Brexit-Fahrplans

Die britische Regierung stellt ihr „Weißbuch“ zum Brexit vor. Wie bereits im Januar von Premierministerin May angekündigt, strebt Großbritannien einen harten Brexit an, der mit den Austritt aus Binnenmarkt und Zollunion verbunden ist.

29.03.2017: Offizielle Austrittserklärung

Premierministerin May übermittelt das Austrittsgesuch an die EU, wodurch das Austrittsverfahren nach Artikel 50 des EU-Vertrags offiziell eingeleitet wird. Seit diesem Tag steht das Austrittsdatum fest: am 29. März 2019 wird Großbritannien die EU verlassen.

29.04.2017: Festlegung der Brexit-Leitlinien

Auf einem Sondergipfel des Europäischen Rates legen die Staats- und Regierungschefs der 27 verbliebenen Mitgliedsstaaten die Leitlinien für die Austrittsverhandlungen fest.

19.06.2017: Offizieller Verhandlungsbeginn

Die EU Kommission beginnt die Austrittsverhandlungen mit Großbritannien. In der ersten Verhandlungsphase geht es um die Austrittmodalitäten. Knackpunkte sind vor allem die Rechte der im Vereinigten Königreich lebende EU-Bürger, die finanziellen Verpflichtungen Londons und die Grenzfrage zwischen Irland und Nordirland.

15.12.2017: Beginn der zweiten Verhandlungsphase

In der zweiten Verhandlungsphase stehen die zukünftigen Beziehungen zwischen beiden Seiten im Fokus.

19.03.2018: Einigung auf Übergangsphase

Die EU und Großbritannien verständigen sich auf eine Brexit-Übergangsphase bis zum 31.12.2020. In diesem Zeitraum bleibt das Königreich Mitglied im EU-Binnenmarkt und der Zollunion muss aber auch weiterhin finanzielle Beiträge an Brüssel leisten und sich an die EU-Gesetzgebung halten.

06.07.2018: Verkündung des neuen Brexit-Plans

Theresa May stellt ihren aktuellen Brexit-Fahrplan vor. Dieser sieht eine gemeinsame Freihandelszone mit der EU für Industriegüter und landwirtschaftliche Erzeugnisse vor, für die die Vorschriften der EU auch weiterhin gelten sollen. Damit rückt May ein Stück weit von ihrem harten Brexit-Kurs ab.

09.07.2018: Rücktritte von Johnson und Davis

Nach der Verkündung der neuen Brexit-Strategie von Preministerin May treten innerhalb weniger Stunden sowohl Außenminister Boris Johnson als auch Brexit-Minister David Davis zurück. Beide gelten als Verfechter eines harten Brexits.

Herbst 2018: Geplanter Abschluss des Austrittsabkommens

Der Zeitplan sieht einen Abschluss der Verhandlungen über das Austrittsabkommen für den Herbst 2018 vor, damit anschließend noch genug Zeit für den Ratifizierungsprozess bleibt.

Herbst 2018 – März 2019: Ratifizierungs-/Zustimmungsprozess

Wenn das Austrittsabkommen steht, müssen das Europäische Parlament und der Rat der EU (Ministerrat) dem Abkommen noch zustimmen. Anschließend muss es durch das britische Parlament in Westminster ratifiziert werden, bevor es endgültig in Kraft tritt.

29. März 2019: Tag des EU-Austritts

An diesem Tag verlässt Großbritannien die EU bleibt aber aufgrund der Übergangsregelung zunächst für 21 Monate weiterhin Teil des Binnenmarktes und der Zollunion.

DMB-Turmgespräch zu den
Folgen des Brexits für Unternehmen

Beim Turmgespräch des Mittelstands, dem Experten- und Diskussionsforum des DMB, diskutieren Fachleute und Entscheider aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft über den aktuellen Verhandlungsstand und über mögliche Austrittszenarien des Brexit. Welche Verfahren und Regeln ab Ende März 2019 für deutsche Unternehmen gelten, stand dabei im Mittelpunkt.   

Rückblick und Bildergalerie

Kurzinterviews mit Experten: Der Brexit und seine Folgen für Unternehmen

Was sind die Gefahren und Herausforderungen des Brexit für KMU? Wie können sich Unternehmer auf den Brexit effektiv vorbereiten? Diese und weitere Fragen hat der DMB mit den Brexit-Experten Dr. Markus Pieper (MdeP), Matthias Diermeier (IW Köln) und Michael Schmidt (Präsident der Britischen Handelskammer in Deutschland) besprochen.

Themen-Special

Weitere Informationen zum Brexit

Der DMB informiert umfassend über die Folgen des EU-Austritts des Vereinigten Königreichs unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und politischer Perspektiven in seinem Themenschwerpunkt zum Brexit.

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Publikationen

E-Book: Brexit

Dieses E-Book stellt die politische und wirtschaftliche Perspektive des Brexit vor. Es zeigt auf wie der EU-Austritt abläuft, wie die Beziehung zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU zukünftig aussehen könnte und wie der Brexit die deutsche und die britische Wirtschaft beeinflussen könnte.

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