Kurzprofil - Frankreich

Die Französische Republik ist das flächenmäßig größte EU-Land und erstreckt sich von der Nordsee bis zum Mittelmeer. Das westeuropäische Land grenzt an Spanien, Andorra, Belgien, Luxemburg, Deutschland, die Schweiz, Italien und Monaco. Frankreich war Initiator der 1951 gegründeten Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl aus der die EU hervorging und ist zudem seit 1999 Mitglied der Eurozone.

Gemessen am BIP ist Frankreich die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt und nach Deutschland und Großbritannien die drittgrößte Europas. Wichtigste Branchen des Landes sind die verarbeitende Industrie, das Finanz- und Versicherungswesen sowie die Energiewirtschaft. Besondere Stärken der Wirtschaft liegen darüber hinaus in den Bereichen Tourismus, Luftfahrt, Pharmazie und Chemie. Frankreich war seit 1961 unangefochten der wichtigste Handelspartner Deutschlands und musste diesen Titel nach über 50 Jahren an die USA abtreten, da die deutschen Exporte in die USA die Exporte nach Frankreich 2015 erstmals übertrafen. Für Frankreich bleibt Deutschland allerdings weiterhin Handelspartner Nummer eins.

Überblick

EU-Mitglied seit: 1958

Hauptstadt: Paris

Einwohner: 66.759.950

BIP: 2.229 Mrd. Euro

BIP pro Kopf: 33.300 Euro

Arbeitslosenquote: 10,1 %

 

 

 

 

 

 

 

Wirtschaft

Unternehmen: 3.006.973

Beschäftigte: 15.193.199

Wertschöpfung: 913,4 Mrd. Euro

Exportvolumen: 452,8 Mrd. Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittelstand

Unternehmen: 3.002.516 (≙ 99,9 % aller Unternehmen)

  • Kleinstunternehmen: 95,2 %
  • Kleinunternehmen: 4,1 %
  • Mittlere Unternehmen: 0,7 %


Beschäftigte: 9.579.249 (≙ 63,0 % aller Beschäftigten)

  • Kleinstunternehmen: 46,7 %
  • Kleinunternehmen: 29,7 %
  • Mittlere Unternehmen: 23,6 %


Wertschöpfung: 527,8 Mrd. Euro (≙ 57,8 % der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung)

  • Kleinstunternehmen: 45,2 %
  • Kleinunternehmen: 28,6 %
  • Mittlere Unternehmen: 26,2 %


Exportanteil: 33 % des gesamten Exportvolumens